Medikamente & Behandlung
Ernährung & Gesundheit
Baby & Eltern
Beauty & Körperpflege
Haushalt & Reinigung
Sanitätsartikel & Krankenpflege
Aktionen
25 mg Ketoprofen
,
Orangenblütenöl
,
Citral
,
Citronellol
,
Farnesol
,
D-Limonen
,
Linalool
,
Lavendelöl
,
Cumarin
,
Farnesol
,
Geraniol
,
D-Limonen
,
Linalool
,
307 mg Ethanol
,
Trolamin
,
Carbomer
Swissmedic-genehmigte Patienteninformation
A. Menarini GmbH
Fastum Gel ist ein sogenannter nichtsteroidaler Entzündungshemmer mit entzündungshemmenden und schmerzstillenden Eigenschaften. Das Gel zieht in die Haut ein und hat einen kühlenden Effekt.
Fastum Gel wird zur lokalen Behandlung schmerzhafter entzündlicher oder verletzungsbedingter Erkrankungen der Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskeln eingesetzt.
Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
Fastum Gel darf nicht angewendet werden, falls Sie allergisch auf Ketoprofen, Tiaprofensäure oder andere nichtsteroidale Entzündungshemmer, Acetylsalicylsäure, Fenofibrat (zur Senkung der Blutfette), UV-Blocker, Parfums oder einen der Hilfsstoffe sind.
Brechen Sie die Behandlung mit Fastum sofort ab, falls bei Ihnen eine Hautreaktion auftritt, inklusive solcher die im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Verwendung von Octocrylen-haltigen Produkten auftreten. Octocrylen ist ein Zusatzstoff in manchen Kosmetik- oder Hygieneprodukten wie Shampoo, After-Shave, Dusch- und Badegel, Hautcreme, Lippenstift, Anti-Aging Creme, Make-up-Entferner und Haarspray.
Die behandelten Hautstellen dürfen während der Behandlung mit Fastum und zwei Wochen danach keinem Sonnenlicht und keiner Bestrahlung mit UV-Licht im Solarium ausgesetzt werden.
Das Präparat darf nicht auf Hautveränderungen wie offene Wunden, Entzündungen oder Infektionen der Haut, sowie bei Ekzemen oder Akne aufgetragen werden.
Fastum Gel darf nicht angewendet werden, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden.
Speziell im Laufe einer Langzeitbehandlung kann eine lokale Sensibilisierung oder Irritation auftreten.
Augen und Schleimhäute dürfen mit dem Präparat nicht in Berührung kommen. Die Bestrahlung mit Sonnenlicht (auch bei dunstigem Wetter) oder mit UVA-Licht (Solarium) von Hautstellen, die mit Fastum Gel in Berührung kamen, kann möglicherweise schwerwiegende Hautreaktionen (Photosensibilisierung) hervorrufen. Aus diesem Grund ist es wichtig:
Die Behandlung sollte sofort abgesetzt werden, wenn sich Hautreaktionen nach der Anwendung von Fastum Gel zeigen.
Dieses Arzneimittel enthält 307 mg Alkohol (Ethanol) pro g Gel. Ethanol kann bei geschädigter Haut ein brennendes Gefühl hervorrufen.
Fastum Gel enthält Duftstoffe (Neroli und Lavandin), deren Bestandteile (Citral, Citronellol, Cumarin, Farnesol, Geraniol, d-Limonen und Linalool) allergische Reaktionen hervorrufen können.
Es wird eine Überwachung bei gleichzeitiger Verwendung von Blutgerinnungspräparaten mit Cumarin/Warfarin empfohlen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Wenden Sie Fastum Gel nicht an, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden. Sie sollten Fastum Gel während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht anwenden, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie während dieses Zeitraums behandelt werden müssen, sollte die Dosierung so niedrig wie möglich und über einen so kurzen Zeitraum wie möglich erfolgen.
Orale Darreichungsformen (z.B. Tabletten) von ketoprofenhaltigen Arzneimitteln
können Nebenwirkungen bei Ihrem ungeborenen Kind hervorrufen. Es ist nicht bekannt, ob dasselbe Risiko auch bei Anwendung von Fastum Gel auf der Haut besteht.
Auf die betroffene Hautstelle werden ein- bis zweimal täglich 3 bis 5 cm Gel oder mehr (abhängig von der Ausdehnung der Erkrankung) aufgetragen und zur Verbesserung der Aufnahme leicht einmassiert.
Fastum Gel sollte bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden, da für diese Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Hautreaktionen wie: Rötungen, Brennen, Juckreiz, Hautentzündungen, Kontaktekzem, Bläschenbildung, Ausschläge, allergische Hautreaktionen
Fälle schwerer Hautreaktionen mit Bläschen oder Pusteln, die sich ausbreiten oder generalisieren können.
Nierenfunktionsstörungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Bei Raumtemperatur (15-25°C) und für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Fastum Gel Dispenser: Vor der ersten Anwendung kann mehrmaliges Betätigen der Pumpe erforderlich sein. Alternativ kann mit der Verschlusskappe der Boden des Spenders leicht nach oben gedrückt werden bis das Gel freigesetzt wird (siehe Abbildung). |
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Gel zur Anwendung auf der Haut
Ketoprofenum (25 mg / 1g Gel)
Aromatica neroli aetheroleum (cum citralum, citronellum, farnesolum, limonenum et linaloolum), aromatica lavandulae aetheroleum (cum cumarinum, farnesolum, geraniolum, d-limonenum et linaloolum), ethanolum, triethanolaminum, carbomerum, aqua purificata q.s. ad gelatum pro 1 g.
50227 (Swissmedic)
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Es sind die folgenden Packungen erhältlich:
Tuben zu 50 g und 100 g, Dispenser zu 50 g und 100 g
A. Menarini GmbH, Zürich
Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
Sie können auch bequem per Rechnung bezahlen.